Braucht mein Betrieb überhaupt KI?
Vielleicht nicht, und genau das wird zuerst geprüft. KI ist ein Werkzeug, kein Selbstzweck. Wenn eine einfache Lösung reicht oder sich der Aufwand nicht lohnt, wird das offen gesagt, auch wenn dabei kein Auftrag entsteht. Ehrlichkeit und Fairness stehen vor dem Gewinn.
Wo landen die Daten, wenn KI im Spiel ist?
Das hängt von der gewählten Stufe ab. Stufe 1 nutzt etablierte Anbieter mit Auftragsverarbeitungsvertrag und EU-Standardvertragsklauseln. Das ist günstig und für die meisten Fälle ausreichend. Stufe 2 setzt auf europäische Anbieter, die Daten bleiben in der EU. Stufe 3 läuft komplett auf eigener Infrastruktur, ohne dass Daten das eigene System verlassen. Welche Stufe der konkrete Fall braucht, wird ehrlich beraten statt pauschal die teuerste verkauft.
Was kostet ein Website-Chatbot mit eigenem Wissen?
Als Baustein kostet der KI-Chatbot 8,33 € brutto (7,00 € netto) im Monat, dazu einmalig 58,31 € brutto (49,00 € netto) für die Einrichtung. Soll er das eigene Betriebs-Wissen, eine eigene Persona und feste Schutzgitter bekommen, kommt die Chatbot-Personalisierung dazu: 9,52 € brutto (8,00 € netto) im Monat und einmalig 119,00 € brutto (100,00 € netto). Wer eine andere Datenschutz-Stufe braucht, etwa komplett selbst gehostet, bekommt vorab eine ehrliche Einschätzung zu Aufbau und laufenden Kosten. Alle Preise stehen auf der Preisseite.
Kann ein Chatbot auch auf einer bestehenden Website laufen?
Ja. Der Chatbot wird als eigenständiger Baustein gebaut und lässt sich in nahezu jede bestehende Website einbinden, auch wenn sie nicht von MelucioLabs stammt. Das eigene Wissen, also Produkte, Abläufe und häufige Fragen, wird dafür strukturiert aufbereitet und bleibt unter eigener Kontrolle.
Erfindet der Chatbot dann Antworten?
Dagegen wird gezielt gebaut: Der Chatbot antwortet auf Basis des hinterlegten Wissens und bekommt klare Leitplanken, was er sagen darf und was nicht. Der live laufende Referenz-Chatbot hütet zum Beispiel zuverlässig die Geheimnisse unveröffentlichter Buchbände, obwohl Besucher regelmäßig versuchen, sie ihm zu entlocken.
Muss ein Chatbot als KI gekennzeichnet werden?
Ja. Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der EU-KI-Verordnung: Wer mit einem KI-System schreibt, muss das erkennen können. Bei den sechs von MelucioLabs betriebenen Chatbots steht die Kennzeichnung im Kopf des Chatfensters und als Hinweiszeile unter der Eingabe. Bei einem neuen Chatbot gehört das zum Lieferumfang und nicht zur Nacharbeit.
Kann ein Chatbot auch dort helfen, wo falsche Antworten gefährlich wären?
Ja, wenn die Grenzen mitgebaut werden. Der Assistent einer Informationsseite zu Diabetes Typ 1 und ein Ernährungsassistent laufen genau so: keine Medikamentendosis, keine Therapieempfehlung, keine erfundenen Nährwerte, und im Ernstfall der Verweis an Menschen statt einer eigenen Antwort. Diese Grenzen werden vorher festgelegt und danach im Betrieb überwacht.